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Glykolsäure – alle Fakten

Es kann manchmal ziemlich anstrengend sein, immer auf dem Laufenden zu bleiben, welche Trends in der Hautpflege gerade aktuell sind: Vom Jade Roller bis hin zur Lippenmaske ist es schwierig zu erkennen, welche Produkte in einem Monat wieder vergessen sind – und welche es wirklich wert sind, mehr darüber zu erfahren. Ein Inhaltsstoff hat sich allerdings durchgesetzt: Glykolsäure für die Haut. Wir haben dir die wichtigsten Fakten zusammengestellt.
von Neutrogena, 9. Juni 2026

Glykolsäure-artige Substanz mit eingeschlossenen Blasen

Was ist Glykolsäure?

Diesen Begriff hast du bestimmt schon mal gehört. Glykolsäure ist eine Schlüsselkomponente in vielen beliebten Produkten und wird allgemein als heiliger Gral in der Gesichtspflege angesehen - aber warum?

Wie das Journal of Cosmetic Dermatology erklärt, ist Glykolsäure eine natürlich vorkommende Alpha-Hydroxysäure. Sie besitzt therapeutische Eigenschaften und ist daher perfekt für die Behandlung einer ganzen Reihe von Hautpflegeproblemen, z.B. trockener Haut, geeignet.

Glykolsäure ist in vielen Neutrogena®-Produkten enthalten und hilft, die Haut tiefenwirksam zu reinigen. Für die Gesichtsreinigung empfehlen wir Anti-Pickel+ Liquid Exfoliant mit 7% AHA & Panthenol das zur täglichen Reinigung genutzt werden kann – für beschleunigte Zellerneuerung und ein glatteres Hautbild.

Vorteile von Glykolsäure für die Haut

Glykolsäure behebt Hautprobleme, indem die obersten Hautschichten durch Peeling erneuert werden.

Der Inhaltsstoff hilft bei

  • trockener oder rauer Haut

  • Ekzemen

  • Schuppenflechte

  • Warzen

  • Rosacea

  • Hautveränderungen, die mit dem Altern einhergehen, z.B. Falten oder Sonnenschäden.

  • Pickeln und Akne

Eine ziemlich lange Liste! Aber seien wir ehrlich: Jeder von uns könnte in mindestens einem dieser Bereiche etwas Hilfe gebrauchen, oder?

Wenn du mit Hautunreinheiten oder Aknenarben zu kämpfen hast, kann Glykolsäure den Heilungsprozess der Haut ankurbeln, indem die Hautzellen aufgefrischt und Hautschäden beseitigt werden.

Eine im Journal of Dermatology veröffentlichte Studie zeigt, dass die Verwendung von Glykolsäure – sei es in hohen Konzentrationen durch eine Reihe von Hautpeelings oder in geringen Konzentrationen als Teil einer täglichen Langzeit-Behandlung – zu einer Verbesserung des Hautbildes bei Patienten mit Aknenarben führt.

Eine andere Studie, die in der Fachzeitschrift Dermatologic Surgery veröffentlicht wurde, belegt, dass die Verwendung von Glykolsäure bei Hautproblemen, vor allem bei Akne, die Haut bereits nach zwei chemischen Peeling-Anwendungen mit einer Konzentration von 30 Prozent wirksam verbessert.

Wie funktioniert Glykolsäure?

Okay, genug geschwärmt. Nimm deine Reagenzgläser und Schutzbrille in die Hand - es ist Zeit, wissenschaftlich zu werden! Wir werden nun genauer untersuchen, wie chemisches Peeling und Peeling mit Glykolsäure funktioniert.

Chemisches Peeling

Die American Society for Dermatologic Study hat bestätigt, dass Glykolsäure in zwei Schichten der Haut wirken kann.

  • In geringen oder "oberflächlichen" Mengen dringt die Alpha-Hydroxysäure nur in die äußere Hautschicht ein, um diese sanft zu peelen und die neue, weniger geschädigte Haut darunter freizulegen.

  • Bei Verwendung in höheren Mengen dringt Glykolsäure sowohl in die äußere als auch in die mittlere Hautschicht ein, um die abgestorbenen Hautzellen zu entfernen, die sich durch das Peeling ablösen. (daher der Begriff "chemisches Peeling").

Wie wird Glykolsäure angewendet?

Wenn du zum ersten Mal Glykolsäure verwendest, ist es ratsam, mit einer leichten Dosis zu beginnen – genau wie bei jedem neuen Inhaltsstoff für die Hautpflege.

Um sich an Glykolsäure zu gewöhnen, kannst du morgens und abends mit einem porenverfeinernden Gesichtswasser mit Glykolsäure beginnen. Dieses Produkt reinigt und peelt die Haut und kombiniert mehrere Schritte der Hautpflege in einem. Unsere Empfehlung: Neutrogena® Deep Clean Hautbildverfeinerndes Peeling.  

Beginn damit, das Gesicht mit warmem Wasser zu benetzen, eine kleine Menge des Produkts sanft auf das Gesicht aufzutragen und es dann abzuwaschen. Neben dem Reinigungsmittel kannst du auch eine Glykolsäuremaske, einen Toner und eine Creme verwenden.

Wenn du später höhere Glykolsäuremengen in chemischen Peelings verwenden möchtest, solltest du zuerst deinen Hautarzt fragen, ob dein Hauttyp dafür geeignet ist.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zur Anwendung von Glykolsäure

Dermatologen empfehlen, Glykolsäure vorrangig abends in die Skincare-Routine zu integrieren. Da die Säure die obersten, abgestorbenen Hautschüppchen abträgt, wird die neue, frische Haut darunter lichtempfindlicher. Wenn du Glykolsäure abends nutzt, kann sich die Haut über Nacht ungestört regenerieren. Wichtig: Am nächsten Morgen ist das Auftragen einer Sonnencreme (mindestens LSF 30) absolute Pflicht!

Das hängt von der Konzentration des Produkts ab. Bei hochkonzentrierten Peelings reicht eine Anwendung von 1- bis 2-mal pro Woche völlig aus. Mildere Formulierungen für den Hausgebrauch (wie ein 7% Liquid Exfoliant) können, nachdem sich die Haut langsam daran gewöhnt hat, auch täglich oder jeden zweiten Tag angewendet werden. Tipp: Starte immer langsam (Skin Cycling) und beobachte, wie deine Haut reagiert.

Beim Layering von Wirkstoffen ist Vorsicht geboten. Kombiniere Glykolsäure in derselben Routine niemals mit anderen starken Säuren (wie hochkonzentriertem BHA) oder Retinol. Das würde die Hautbarriere extrem überreizen und zu Rötungen und Schuppenbildung führen. Auch pures Vitamin C (L-Ascorbinsäure) solltest du zeitlich trennen – nutze Vitamin C am Morgen und Glykolsäure am Abend.

Ja, Glykolsäure gilt als einer der besten Wirkstoffe gegen Hyperpigmentierung (Pickelmale, Sonnenflecken, Altersflecken). Da sie eine sehr kleine Molekülstruktur hat, dringt sie tief ein und kurbelt die Zellerneuerung an. Stark pigmentierte, abgestorbene Hautzellen werden sanft abgelöst und machen Platz für einen gleichmäßigeren, strahlenden Teint (Glow-Effekt).

Ein leichtes Kribbeln oder Prickeln kurz nach dem Auftragen ist bei Alpha-Hydroxysäuren ganz normal und zeigt, dass der pH-Wert der Haut gesenkt wird, damit das Peeling wirken kann. Wenn das Produkt jedoch stark brennt, sticht oder die Haut heiß wird und sich rötet, ist deine Hautbarriere überlastet. Wasche das Produkt in diesem Fall sofort ab und pausiere die Anwendung von Säuren für einige Tage.

Neutrogena - Mit Dermatolog:innen entwickelt

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