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      Fröhliche junge Frau reinigt ihr Gesicht mit einem Wattepad

      Fettige Haut

      Fettige, glänzende Haut – meist verbunden mit Hautunreinheiten – ist für die Betroffenen oft sehr unangenehm.
      von Neutrogena, 20. Juli 2026

      • Wie erkenne ich fettige Haut?
      • Was verursacht fettige Haut?
      • Pflege und Reinigung bei fettiger Haut
      • Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu fettiger Haut

      Wie erkenne ich fettige Haut?

      Fettige Haut zeichnet sich durch ein robustes, glänzendes, öliges Hautbild mit großen, sichtbaren Poren aus. Zudem neigt dieser Hauttyp zu unreiner Haut . Besonders betroffen sind die folgenden Hautpartien: Kopfhaut, Stirn, das restliche Gesicht, Brust oder Rücken.

      Was verursacht fettige Haut?

      Die Ursache einer fettigen Haut liegt in einer Überproduktion der Talgdrüsen, in denen zu viel Körperfett, auch Talg oder Sebum genannt, produziert wird. Das abgesonderte Fett hat eigentlich die Aufgabe, die Haut geschmeidig zu halten und vor Umwelteinflüssen zu schützen. Wenn die Talgproduktion jedoch die üblichen ein bis zwei Gramm pro Tag überschreitet, ist die Haut zu fettig. Die Überproduktion hat wiederum verschiedene Ursachen.

      Neben der erblich bedingten Veranlagung können verschiedene Krankheitsbilder als Symptom eine fettige Haut verursachen: Störung der Nebennierenrinde, Eierstockerkrankungen, Parkinson, Fehlsteuerung im vegetativen Nervensystem. Zudem beeinflussen manche Medikamente, zum Beispiel Beruhigungsmittel oder Hormonpräparate, die Talgproduktion.

      Die vermehrte Produktion von Hormonen (Testosteron, Androgene) in der Pubertät ist der häufigste Grund für fettige Haut und bringt oft unreine Haut mit Pickeln und Mitessern oder Akne mit sich. Aber auch andere Hormonveränderungen können im Laufe des Lebens ölige Haut verursachen. Zum Beispiel während der Schwangerschaft und nach der Entbindung (Stillzeit), nach dem Absetzen hormoneller Verhütungsmittel wie der Anti-Babypille sowie kurz vor der Menstruation.

      Auch unsere Ernährung und verschiedene Verhaltensweisen können die Fettproduktion negativ beeinflussen und so eine fettige Haut verstärken: zu viel Stress, Fehl- und Mangelernährung sowie übermäßiger Alkoholkonsum.

      Pflege und Reinigung bei fettiger Haut

      Sowohl bei Frauen als auch bei Männern ist die richtige Gesichtsreinigung entscheidend. Es ist wichtig, das Gesicht nicht zu häufig zu reinigen, denn das kann dazu führen, dass die natürlichen Abwehrkräfte der Haut angegriffen werden. Unsere Experten empfehlen, das Gesicht zwei Mal pro Tag (morgens und abends) mit geeigneten, milden Produkten zu reinigen und zu pflegen. Hier eignet sich zum Beispiel ein mildes Gesichtswasser . Vermeiden solltest du scharfe, alkoholhaltige Gesichtswasser und alkalische Seifen. Diese greifen den Säureschutzmantel an.

      Wende zudem 2-3 Mal die Woche ein mattierendes Peeling an, das die Haut zusätzlich von Hautschuppen befreit, die Poren reinigt und so gegen Pickel und Mitesser wirkt.

      Auch deine tägliche sollte deinem Hauttyp entsprechen. Leichte, nicht fettende und möglichst ölfreie Cremes, wie eine Feuchtigkeitscreme ür unreine Haut, sind ideal.

      Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu fettiger Haut

      Ein klares Ja! Es ist ein weit verbreiteter Mythos, dass fettige Haut keine Creme benötigt. Wenn du deiner Haut nach der Reinigung keine Feuchtigkeit zuführst, gerät sie unter Stress und versucht, den Mangel durch eine noch stärkere Talgproduktion auszugleichen. Das Ergebnis: Die Haut glänzt noch mehr. Wichtig ist nur, dass du anstelle von reichhaltigen Fettcremes auf ölfreie, leichte Feuchtigkeitsgele setzt, die die Poren nicht verstopfen.

      Das liegt oft an der falschen, zu aggressiven Reinigung. Wenn du dein Gesicht zu oft oder mit austrocknenden Produkten wäschst, zerstörst du den natürlichen Säureschutzmantel der Haut. Die Talgdrüsen reagieren darauf mit einer Panikreaktion und produzieren im Eiltempo neues Fett, um die Haut zu schützen (der sogenannte Rebound-Effekt). Reinige dein Gesicht daher nur zweimal täglich mit einem milden Waschgel.

      Dermatologen raten davon strikt ab. Alkoholhaltige Toner fühlen sich im ersten Moment zwar erfrischend an und mattieren die Haut kurzzeitig, sie trocknen die Hautoberfläche jedoch extrem aus und irritieren sie. Dies fördert langfristig Entzündungen (Pickel) und regt die Talgproduktion nur noch weiter an. Greife stattdessen zu einem milden, klärenden Gesichtswasser ohne Alkohol.

      Achte bei der Wahl deiner Kosmetik und Sonnencreme immer auf den Hinweis „nicht-komedogen“. Das bedeutet, dass das Produkt keine Inhaltsstoffe enthält, die die Poren verstopfen. Meiden solltest du schwere Öle (wie Kokosöl oder Olivenöl), Kakaobutter und dichte Silikone. Wirkstoffe wie Salicylsäure (BHA) oder Niacinamid sind hingegen hervorragend geeignet, um die Talgproduktion sanft zu regulieren.

      Nach dem Absetzen hormoneller Verhütungsmittel muss der Körper sein natürliches Gleichgewicht erst wiederfinden. Es kommt oft zu einem vorübergehenden Überschuss an männlichen Hormonen (Androgenen), was die Talgdrüsen auf Hochtouren arbeiten lässt. Diese hormonelle Umstellungsphase ist völlig normal und dauert bei den meisten Frauen etwa drei bis sechs Monate, in manchen Fällen auch etwas länger. Eine konsequente, milde Pflegeroutine hilft dir durch diese Zeit.

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      Letzte Änderung: März 2025