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Fettige Haut

Pflegetipps für fettige Haut

Fettige, glänzende Haut – meist verbunden mit Hautunreinheiten – ist für die Betroffenen oft sehr unangenehm.

Wie erkenne ich fettige Haut?

Fettige Haut zeichnet sich durch ein robustes, glänzendes, öliges Hautbild mit großen, sichtbaren Poren aus. Zudem neigt dieser Hauttyp zu unreiner Haut. Besonders betroffen sind die folgenden Hautpartien: Kopfhaut, Stirn, das restliche Gesicht, Brust oder Rücken.

Was verursacht fettige Haut?

Die Ursache einer fettigen Haut liegt in einer Überproduktion der Talgdrüsen, in denen zu viel Körperfett, auch Talg oder Sebum genannt, produziert wird. Das abgesonderte Fett hat eigentlich die Aufgabe, die Haut geschmeidig zu halten und vor Umwelteinflüssen zu schützen. Wenn die Talgproduktion jedoch die üblichen ein bis zwei Gramm pro Tag überschreitet, ist die Haut zu fettig. Die Überproduktion hat wiederum verschiedene Ursachen.

Neben der erblich bedingten Veranlagung können verschiedene Krankheitsbilder als Symptom eine fettige Haut verursachen: Störung der Nebennierenrinde, Eierstockerkrankungen, Parkinson, Fehlsteuerung im vegetativen Nervensystem. Zudem beeinflussen manche Medikamente, zum Beispiel Beruhigungsmittel oder Hormonpräparate, die Talgproduktion.

Die vermehrte Produktion von Hormonen (Testosteron, Androgene) in der Pubertät ist der häufigste Grund für fettige Haut und bringt oft unreine Haut mit Pickeln und Mitessern oder Akne mit sich. Aber auch andere Hormonveränderungen können im Laufe des Lebens ölige Haut verursachen. Zum Beispiel während der Schwangerschaft und nach der Entbindung (Stillzeit), nach dem Absetzen hormoneller Verhütungsmittel wie der Anti-Babypille sowie kurz vor der Menstruation.

Auch unsere Ernährung und verschiedene Verhaltensweisen können die Fettproduktion negativ beeinflussen und so eine fettige Haut verstärken: zu viel Stress, Fehl- und Mangelernährung sowie übermäßiger Alkoholkonsum.

Pflege und Reinigung bei fettiger Haut

Sowohl bei Frauen als auch bei Männern ist die richtige Gesichtsreinigung entscheidend. Es ist wichtig, das Gesicht nicht zu häufig zu reinigen, denn das kann dazu führen, dass die natürlichen Abwehrkräfte der Haut angegriffen werden. Unsere Experten empfehlen, das Gesicht zwei Mal pro Tag (morgens und abends) mit geeigneten, milden Produkten zu reinigen und zu pflegen. Hier eignet sich zum Beispiel ein mildes Gesichtswasser. Vermeiden solltest du scharfe, alkoholhaltige Gesichtswasser und alkalische Seifen. Diese greifen den Säureschutzmantel an.

Wende zudem 2-3 Mal die Woche ein mattierendes Peeling an, das die Haut zusätzlich von Hautschuppen befreit, die Poren reinigt und so gegen Pickel und Mitesser wirkt.

Auch deine tägliche Gesichtspflege sollte deinem Hauttyp entsprechen. Leichte, nicht fettende und möglichst ölfreie Cremes, wie eine Feuchtigkeitscreme für unreine Haut, sind ideal.

Fettige Haut neigt leicht zu Unreinheiten. Unter „Tipps bei unreiner Haut“ haben wir dir Informationen und praktische Tipps zur Pflege öliger, zu Unreinheiten neigender Haut zusammengestellt.

Informationen zu weiteren Hauttypen: normale Haut, trockene Haut, empfindliche Haut, Mischhaut.